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©Elaby Berger

Elaby

Berger

Niederland/Netherlands

Elaby M. Berger (1956, Leiden, Niederlande) lebt und arbeitet in Terneuzen, Zeeland. Nach ihrer Ausbildung an der Niederländischen Fotoschule (NfVS) in Apeldoorn begann sie ihre Laufbahn als professionelle Fotografin mit den Schwerpunkten Studio-, Industrie- und Reportagefotografie. Im Jahr 2001 vollzog sie bewusst den Schritt in die bildende Kunst – auch als Reaktion auf die zunehmende Digitalisierung der Fotografie. Seitdem arbeitet sie frei sowie auf Auftragsbasis und verfolgt einen stark philosophischen, intuitiven und von weiblicher Sensibilität geprägten Ansatz.

Ihr künstlerisches Schaffen entwickelte sich zunehmend hin zu konzeptueller visueller Kunst. Nach der COVID-19-Pandemie erlebte ihre Wahrnehmung einen grundlegenden Wandel, der 2022 in eine neue Werkphase mündete. Seit 2024 arbeitet sie überwiegend mit verschiedenen Arten von Kohle auf Papier. Die aktuelle Serie „Ombre Amorfiose“ steht exemplarisch für diese Entwicklung und untersucht Themen wie Identität, Vergänglichkeit und das Gleichgewicht zwischen Gegensätzen wie Licht und Dunkelheit.

Ihre Arbeiten wurden in den Niederlanden und europaweit ausgestellt und sind Teil kuratierter Projekte, die Kunst, Kultur und Unternehmertum verbinden. Bereits 2010 wurde ihr Werk in ein Videoprojekt des renommierten Museum Boijmans Van Beuningen aufgenommen und für Ausstellungen in Bozar (Brüssel) sowie im Museum für zeitgenössische Kunst Antwerpen (M HKA) vorausgewählt. Heute ist sie im kuratierten Künstlerverzeichnis des CBK Zeeland gelistet.

In ihrer künstlerischen Praxis versteht Berger Kunst nicht als Funktion, sondern als Lebensform – eng verbunden mit Zeit, Reflexion und der Kraft von Verletzlichkeit. Ihre Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von Licht und Schatten, Ordnung und Chaos, Präsenz und Abwesenheit. Inspiriert von Konzepten wie Yin und Yang sowie der Ästhetik des Wabi-Sabi, entstehen Werke, die weniger Antworten geben, sondern Räume für Wahrnehmung, Stille und Transformation öffnen.

Zentral für ihr Werk ist das Zusammenspiel der einzelnen Arbeiten: Die Serie versteht sich als zusammenhängendes Ganzes, in dem jedes Bild Teil eines größeren Gleichgewichts ist und nicht isoliert betrachtet werden sollte.

Elaby M. Berger (b. 1956, Leiden, Netherlands) lives and works in Terneuzen, Zeeland. She trained at the Dutch Photography School (NfVS) in Apeldoorn and began her career as a professional photographer, focusing on studio, industrial, and reportage photography. In 2001, she consciously transitioned into visual art, partly in response to the growing digitalization of photography. Since then, she has worked both independently and on commission, developing a strongly philosophical, intuitive, and feminine artistic approach.

Her practice has evolved toward conceptual visual art. Following the COVID-19 pandemic, a profound shift in perception led to a new phase of her work beginning in 2022. Since 2024, she has primarily worked with various types of charcoal on paper. Her current series, “Ombre Amorfiose,” exemplifies this development, exploring themes of identity, impermanence, and the balance between opposing forces such as light and darkness.

Her work has been exhibited throughout the Netherlands and across Europe, and she has participated in curated projects linking art, culture, and entrepreneurship. As early as 2010, her work was included in a video project at the renowned Museum Boijmans Van Beuningen and preselected for exhibitions at Bozar (Brussels) and M HKA (Museum of Contemporary Art Antwerp). Today, she is listed in the curated artist registry of CBK Zeeland.

Berger understands art not as a function, but as a way of life—deeply connected to time, reflection, and the power of vulnerability. Her work moves between light and shadow, order and chaos, presence and absence. Inspired by concepts such as yin and yang and the aesthetics of wabi-sabi, her works do not provide answers but open spaces for reflection, stillness, and transformation.

An essential aspect of her practice is the interconnectedness of her works: the series is conceived as a cohesive whole, in which each piece contributes to a larger balance and should not be viewed in isolation.