Kontaktieren SIe uns

*Pflichtfeld

oder nutzen Sie unser

Internationale Museale Gruppenausstellung

04. Oktober - 22. November

Zeitgenössische Kunst
im historischen Greiz

Reflexionen und
Resonanzen

Museen der Schloss- und Residenzstadt Greiz

Vernissage

03. Oktober 2025 18:00 Uhr

Museum im Oberem Schloss

Museum im Unteren Schloss

 

Burgplatz 12 | 07973 Greiz
Dienstag – Sonntag
10.00 – 16.00 Uhr
Montag: geschlossen

präsentiert von
&
Partners

Kalchie

CHE

Kalchie, originally born as Gisela Clara Schiel in 1937 in Koblenz on the Rhine, completed her education at the Rudolf Steiner School of Painting in 1993. She is always in dialogue with the universe, with a master, and with God. Through this spiritual connection, her studio becomes a magical space where colors come alive and are not just material. Rather, they communicate with one another, and Kalchie becomes an authorial observer of her own work. Her deep longing for colors originates within her, as she carries them inside herself before they reach the canvas. She pauses in front of the pure, white, empty canvas, her tabula rasa, to surrender completely to the moment of creative outburst.

Kalchie senses certain colors and is determined to express them. If this urge is suppressed, she is haunted by a great dreariness that only fades once the colors begin to flow. Early in her artistic career, she used a variety of blue tones to express her deep sorrow, symbolizing her longing for union with her late husband and the cosmos. As a symbol of her undying love, Kalchie began to add a kissing mouth to her signature, keeping the connection with her husband alive.

The monotony of her color choices was resolved when Kalchie visited the USA with her daughter. The powerful and inspiring landscapes made such an impression on her that she was ready to expand her color spectrum.

Kalchie’s painterly dream sequences are created through spectacular color nuances that captivate the viewer, where abstraction takes figurative form. Her profound works reflect her emotional world, and the urgency of color causes the viewer to lower their gaze and contemplate both the creation of the work and our own inner lives.

Her creativity peaks in the deep nights when she descends into her somnambulistic world, merging it with her colors. For Kalchie, the first brushstroke always feels like a primal force that defines the creative process of her works.

The monograph “KALCHIE: A Prayer in Colors” was published in 2024 by Pashmin Art Publisher and is available in three languages: German, English, and Chinese.

Kalchie’s works have been shown internationally in recent years through Pashmin Art on the global art market, and her works will continue to be exhibited on major international platforms in the future.

Kalchie, ursprünglich geboren als Gisela Clara Schiel, wurde 1937 in Koblenz am Rhein geboren. Ihre Ausbildung absolvierte sie 1993 an der Rudolf Steiner Schule für Malerei. Sie ist immer im Dialog mit dem Universum, einem Meister, mit Gott. Durch diese spirituelle Verbindung wird ihr Atelier zu einem magischen Raum, in dem die Farben lebendig werden und nicht nur Material sind. Vielmehr kommunizieren sie miteinander, und Kalchie wird zur beobachtenden Autorin ihres eigenen Werkes. Ihre große Sehnsucht nach Farben stammt aus tiefen inneren Quellen, sie trägt die Farben in sich, bevor sie auf die Leinwand kommen. Sie verweilt vor der reinen, weißen, leeren Leinwand, ihrem Tabula Rasa, um sich vollkommen dem Moment des kreativen Ausbruchs hinzugeben.

Kalchie spürt bestimmte Farben, die sie dann entschlossen ausdrücken möchte. Wird dieser Drang unterdrückt, wird sie von einer großen Trübnis heimgesucht, die nur verschwindet, wenn die Farben zu fließen beginnen. Zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn benutzte sie verschiedene Blautöne, um ihre tiefe Trauer auszudrücken; sie war von einem Todeswunsch heimgesucht, einem Verlangen nach Vereinigung mit ihrem verstorbenen Mann und dem Kosmos. Als Symbol ihrer ewigen Liebe begann Kalchie, einen Kussmund in ihre Signatur einzufügen, um die Verbindung mit ihrem Mann immer lebendig zu halten.

Die Monotonie ihrer Farbwahl löste sich erst, als Kalchie mit ihrer Tochter die USA besuchte. Die kraftvollen und inspirierenden Landschaften hinterließen einen solchen Eindruck, dass sie bereit war, ihr Farbspektrum zu erweitern. Kalchies malerische Traumsequenzen entstehen durch spektakuläre Farbnuancen, die den Betrachter fesseln, wo Abstraktion in figurative Form übergeht. Ihre tiefgründigen Werke reflektieren ihre emotionale Welt, und die Dringlichkeit der Farben lässt den Betrachter den Blick senken und über die Entstehung des Werkes sowie unser eigenes inneres Leben nachdenken.

Ihre Kreativität erreicht ihren Höhepunkt in den tiefen Nächten, wenn sie in ihre somnambule Welt eintaucht und diese mit ihren Farben verschmilzt. Für Kalchie fühlt sich der erste Pinselstrich immer wie eine ursprüngliche Kraft an, die den Schaffensprozess ihrer Werke definiert.

Die Monographie „KALCHIE: A Prayer in Colors“ wurde 2024 vom Pashmin Art Publisher veröffentlicht und ist in drei Sprachen erhältlich: Deutsch, Englisch und Chinesisch.

Kalchies Werke wurden in den letzten Jahren international durch Pashmin Art auf dem globalen Kunstmarkt gezeigt, und auch in Zukunft werden ihre Werke weiterhin auf bedeutenden internationalen Plattformen ausgestellt.