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Atabi Arman

Arman

Atabi

Iran/Iran

Arman Atabi wurde 2004 im Iran geboren und lebt seit seinem elften Lebensjahr in Deutschland. Kunst begleitet ihn seit frühester Kindheit und entwickelte sich insbesondere in herausfordernden Lebensphasen zu einer wichtigen Form des persönlichen Ausdrucks. Malen und Zeichnen ermöglichten ihm, Gefühle sichtbar zu machen, für die Worte oftmals nicht ausreichten.

Während seiner Schulzeit in Deutschland vertiefte sich seine Verbindung zur Kunst. Der Kunstunterricht wurde für ihn zu einem Raum der Freiheit, in dem er sich unabhängig von sprachlichen oder gesellschaftlichen Grenzen ausdrücken konnte. Das Zeichnen wurde zu einem festen Bestandteil seines Alltags – zugleich Rückzugsort, Ausdrucksmittel und Möglichkeit, für einen Moment Abstand von der Außenwelt zu gewinnen.

Seine künstlerische Entwicklung nahm ihren Anfang im Graffiti. Autodidaktisch eignete sich Atabi verschiedene zeichnerische Techniken an und erweiterte seine Praxis später um digitale Kunst. Nach einer intensiven Phase des digitalen Arbeitens wandte er sich zunehmend der Malerei zu und begann, mit Leinwand, Farbe, Materialität und unterschiedlichen Ausdrucksformen zu experimentieren. Aus diesem Prozess heraus entwickelte sich seine heutige abstrakte Bildsprache.

Im Zentrum von Atabis Arbeiten stehen menschliche Emotionen, innere Zustände und persönliche Erfahrungen. Seine Werke versuchen, Unsichtbares sichtbar zu machen: Gefühle erhalten Farbe, Form, Bewegung und Struktur. Dabei versteht er seine Kunst nicht allein als Ausdruck seiner eigenen Innenwelt, sondern als offenen Raum für individuelle Wahrnehmung und Interpretation.

Atabis Arbeiten entstehen aus dem Wunsch, eine emotionale Verbindung zwischen Werk und Betrachter zu schaffen. Sie laden dazu ein, sich mit den eigenen Empfindungen auseinanderzusetzen und vermitteln zugleich eine zentrale Botschaft: Niemand ist mit seinen Gefühlen und Erfahrungen allein.

Arman Atabi was born in Iran in 2004 and has lived in Germany since the age of eleven. Art has been a constant presence throughout his life, becoming particularly significant during challenging periods as a means of personal expression. Painting and drawing offered him a way to communicate emotions that could not always be expressed through words.

During his school years in Germany, his connection to art deepened. Art classes became a space of freedom, allowing him to express himself beyond linguistic and social boundaries. Drawing gradually became an essential part of his everyday life — a refuge, a form of communication, and a way to momentarily distance himself from the outside world.

Atabi’s artistic journey began with graffiti. Largely self-taught, he developed his drawing skills independently before expanding his practice into digital art. After spending an extended period working primarily in digital media, he gradually turned toward painting, experimenting with canvas, color, materiality, and different forms of expression. Through this process, he developed the abstract visual language that defines his work today.

At the heart of Atabi’s practice are human emotions, inner states, and personal experiences. His work seeks to make the intangible visible, translating feelings into color, form, movement, and texture. Rather than functioning solely as expressions of his own inner world, his paintings create an open space for individual perception and interpretation.

Atabi’s work is driven by a desire to establish an emotional connection between the artwork and the viewer. His paintings invite audiences to reflect on their own experiences and emotions while conveying a central message: no one is alone in what they feel.