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Internationale museale Gruppenausstellung

Das Eurasische Kaleidoskop

Eine visuelle Odyssee europäischer und asiatischer zeitgenössischer Kunst

Kunsthaus Weiz

26. Sep - 31. Okt 2025

Vernissage

25. September 2025

19:30 Uhr

Begrüßung

Georg Gratzer, Ausstellungskurator

Gastredner

Nour Nouri, Direktor Pashmin Art Consortia
Dr. Davood Khazaie, internationaler Kurator

Eröffnung

Hermann Mauritsch, Kulturreferent

Musikalische Umrahmung

SAEDI

Organisatoren

Partner

Kunsthaus Weiz

Rathausgasse 3 | 8160 Weiz/ Österreich

Öffnungszeiten
Fr 15-18 Uhr und Sa 9-12Uhr über Eingang Kunsthaus, Feiertage ausgenommen
Mo-Fr 8-12 Uhr über Zugang Rathausgasse mit Anmeldung im Kulturbüro
sowie vor und nach den Veranstaltungen im Kunsthaus

Richard

Hoffmann

DE

Richard Hoffmann, a renowned painter and sculptor, was born on November 23, 1930, in Lebach, Saar, Germany. From 1949 to 1954, Hoffmann pursued his passion for painting at the State School of Art and Crafts in Saarbrücken, where he was taught by Boris Kleint and Frans Masereel. He deepened his skills in sculpture under the guidance of Theo Siegle.

After successfully completing his diploma, Hoffmann received a scholarship in 1954/55 at the prestigious Académie de la Grande-Chaumière in Paris. Between 1957 and 1962, he secured another scholarship at the Academy of Arts in Berlin. There, he immersed himself in art history, studying under the esteemed Will Grohmann and earned the status of a master student at the institution. During this time, he formed close connections with other artists, including Georg Baselitz, Eugen Schönebeck, Matthias Koeppel, and Arwed Gorella. Hoffmann’s eagerness to learn led him on numerous academic journeys across Europe and even to the Middle East, Asia Minor, and Africa. Later, between 1969 and 1989, he passed on his knowledge as an art educator.

While Hoffmann focused primarily on sculpture from 1963 to 1989, he rekindled his love for painting in 1983. In 1987/1988, he presented his first „Cell Tectonic Manifesto,“ followed by a second publication in 2004.

His contributions to public art are seen in numerous large sculptures and fountains he created for public spaces. A notable work is the Peace Monument, a large bronze relief on Schaumberg in Tholey (Saarland). Commissioned in 1976 by French President Charles de Gaulle and Chancellor Konrad Adenauer, it serves as a reminder of peace. The impressive bronze relief, extending over five meters, depicts figures whose heads, arms, and hands come together—symbolizing unity and peace between nations. Tragically, the relief panels were stolen in 2011.

In recent years, Hoffmann’s works have been featured in major exhibitions, including in 2023 at the Museumsfreunde Ludwigsburg, where his influence on the post-1945 art scene was recognized, and in China at the Archive Art Museum in Beijing, organized by Pashmin Art Consortia. In 2021, he participated in the renowned MIART art fair in Milan, showcasing his works. That same year, a jubilee exhibition was held at Edition & Galerie Hoffmann in Friedberg to celebrate 50 years of artistic creation. In 2008, he was featured at Art Karlsruhe, one of the most important art fairs in Germany. These exhibitions underscore Hoffmann’s enduring significance in the international art world.

Richard Hoffmann, ein angesehener Maler und Bildhauer, wurde am 23. November 1930 in Lebach, Saar, Deutschland, geboren. Von 1949 bis 1954 verfolgte Hoffmann seine Leidenschaft für die Malerei an der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken, wo er unter der Anleitung von Boris Kleint und Frans Masereel unterrichtet wurde. Seine Fähigkeiten im Bereich der Bildhauerei vertiefte er unter der Leitung von Theo Siegle.

Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Diploms erhielt Hoffmann 1954/55 ein Stipendium an der renommierten Académie de la Grande-Chaumière in Paris. Zwischen 1957 und 1962 sicherte er sich ein weiteres Stipendium an der Akademie der Künste in Berlin. Hier vertiefte er sich in die Kunstgeschichte, studierte unter dem angesehenen Will Grohmann und erlangte den Status eines Meisterschülers an der Institution. In dieser Zeit knüpfte er enge Verbindungen zu anderen Künstlern wie Georg Baselitz, Eugen Schönebeck, Matthias Koeppel und Arwed Gorella. Hoffmanns Eifer für das Lernen führte ihn auf zahlreiche akademische Reisen durch Europa und sogar bis in den Nahen Osten, Kleinasien und Afrika. Später, zwischen 1969 und 1989, gab er sein Wissen als Kunstpädagoge weiter.

Während sich Hoffmann von 1963 bis 1989 hauptsächlich auf die bildhauerische Schöpfung konzentrierte, entfachte er ab 1983 seine Liebe zur Malerei erneut. 1987/1988 präsentierte er sein erstes „Cell Tectonic Manifesto“, gefolgt von einer zweiten Veröffentlichung im Jahr 2004.

Seine Beiträge zur öffentlichen Kunst sind in zahlreichen großen Skulpturen und Brunnen zu sehen, die er für öffentliche Räume schuf. Besonders hervorzuheben ist das Friedensdenkmal, ein großes Bronze-Relief auf dem Schaumberg in Tholey (Saarland). Es wurde 1976 auf Wunsch des französischen Präsidenten Charles de Gaulle und des Bundeskanzlers Konrad Adenauer in Auftrag gegeben und erinnert an den Frieden. Das imposante Bronze-Relief, das sich über mehr als 5 Meter erstreckt, stellt Figuren dar, deren Köpfe, Arme und Hände zusammenfinden – ein Symbol für die Einheit und den Frieden zwischen den Nationen. Tragischerweise wurden die Reliefbarrieren 2011 gestohlen.

Richard Hoffmanns Werke waren in den letzten Jahren in bedeutenden Ausstellungen zu sehen, darunter 2023 bei den Museumsfreunden Ludwigsburg, wo sein Einfluss auf die Kunstszene nach 1945 gewürdigt wurde und in China, im Archive Art Museum in Beijing durch Pashmin Art Consortia. 2021 nahm er an der renommierten Kunstmesse MIART in Mailand teil und präsentierte seine Arbeiten. Im gleichen Jahr fand auch eine Jubiläumsausstellung in der Edition & Galerie Hoffmann in Friedberg statt, um 50 Jahre künstlerisches Schaffen zu feiern. 2008 war er auf der Art Karlsruhe vertreten, einer der wichtigsten Kunstmessen in Deutschland. Diese Ausstellungen unterstreichen die anhaltende Bedeutung von Hoffmann in der internationalen Kunstwelt.