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Jedes Kunstwerk beginnt, bevor es sichtbar wird. Der lateinische Titel Cogitatio Artium kann als „Betrachtung der Künste“ oder „Reflexion über die Künste“ gelesen werden. Cogitatio umfasst Denken, Reflexion, Kontemplation und den inneren Akt des Erwägens; artium steht für „die Künste“.

Künstlerinnen, die den Wandel inspirieren im Kunsthaus Weiz

In dieser Ausstellung wird der Ausdruck zu mehr als einer Reflexion über Kunst: Er beschwört jenen inneren Raum herauf, aus dem Kunst hervorgeht – dort, wo Wahrnehmung, Intuition, Erinnerung, Emotion und Imagination beginnen, nach Form zu suchen. Der deutsche Untertitel Wo der Gedanke zu Kunst wird führt diesen Gedanken in Richtung Transformation weiter.
Er markiert die Schwelle, an der etwas Immaterielles durch Farbe, Form, Geste und Material sichtbare Präsenz annimmt. Denken meint hier nicht allein Vernunft, sondern eine innere Bewegung zwischen Bewusstsein und Empfindung, zwischen dem, was wahrgenommen, erinnert, gefühlt und imaginiert wird.

Wichtige Höhepunkte

Die Ausstellung vereint vierzehn künstlerische Stimmen
präsentiert ein Spektrum visueller Sprachen, das von Figuration und Porträtkunst über Abstraktion und Symbolismus bis hin zu imaginierten Landschaften reicht. Menschliche Identität erscheint fragmentiert, maskiert, erinnert oder neu imaginiert; Körper verkörpern Bewegung und Spannung, während Gesichter Räume psychologischer Begegnung eröffnen.
Organische Strukturen, Tiere, Pflanzen und hybride Wesen erschaffen symbolische Welten zwischen Beobachtung und Imagination.
Kosmische und atmosphärische Räume erweitern die Wahrnehmung über das unmittelbar Erkennbare hinaus, während die Abstraktion Farbe, Linie, Rhythmus und Textur selbst zu Formen des Denkens werden lässt.
Erinnerung, Transformation, Einsamkeit, Resilienz, Natur, Identität und Bewegung kehren in der gesamten Ausstellung wieder.
Ein Gedanke kann zu einem Gesicht werden; eine Emotion zu einem Farbfeld; Bewegung zu einer Linie; Erinnerung zu einer Struktur; Beobachtung zu einer erfundenen Welt. Cogitatio Artium versteht Kunst daher nicht einfach als Objekt, sondern als einen Akt des Werdens – als Übergang vom Immateriellen zum Materiellen, von innerer Erfahrung zu geteilter Wahrnehmung. Kunst beginnt genau an dieser Schwelle: wo der Gedanke aufhört, unsichtbar zu bleiben, und Gestalt annimmt.

Ausstellungsinformationen

Termin
24. Sept. – 07. Nov. 2026
Ort
Kunsthaus Weiz, Weiz, Österreich
Vernissage
24. Sept. 2026, um 19:30 Uhr
Organisiert von
• Pashmin Art Consortia (Deutschland)
• Kunsthaus Weiz (Österreich)
Kuratoren
• Nour Nouri (Pashmin Art Consortia)
• Georg Gratzer (Kunsthaus Weiz)
Ko-Kuratoren
• Dr. Davood Khazaie, Internationaler Kurator
• Johann König, Direktor Kunsthaus Weiz
Begrüßung
Georg Gratzer, Art-Manager Kunsthaus Weiz
Gastredner
• Nour Nouri, Direktor Pashmin Art Consortia
• Dr. Davood Khazaie, Internationaler Kurator
Eröffnung
Hermann Mauritsch, Kulturreferent
Musikalische Umrahmung
Lili Seitinger
Über Pashmin Art Consortia
Pashmin Art Consortia, mit Sitz in Deutschland, widmet sich der weltweiten Förderung zeitgenössischer Kunst. Durch Ausstellungen und Kunstmessen verbinden sie Künstler mit einem vielfältigen Publikum und fördern das Verständnis für zeitgenössische Kunst als Medium für kulturellen Austausch.
Über Kunsthaus Weiz
Das Kunsthaus Weiz ist eine führende kulturelle Institution in Österreich, die für ihr Engagement für hochwertige Kunstausstellungen und Veranstaltungen bekannt ist. Es dient als wichtiger Knotenpunkt für künstlerische Innovation und kulturellen Dialog in der Region.

Die Ausstellung wird von Pashmin Art Consortia in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Weiz organisiert und von regionalen sowie internationalen Kulturpartnern unterstützt.