
Caroline Ladisa
Bürki
Diese Werke werden ausgestellt
These works are being exhibited.
Caroline Ladisa Bürki ist eine Bildhauerin und Geschichtenerzählerin, deren Arbeit stark von biografischen Erfahrungen und dem Prinzip des Storytellings geprägt ist. Als Mutter zweier Kinder, die sie größtenteils allein großgezogen hat, entwickelte sie früh ein ausgeprägtes Gespür für Fantasie, Anpassungsfähigkeit und kreative Vermittlung. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebens- und Lernwegen führte sie zur Entdeckung des Erzählens als zentrales künstlerisches Werkzeug.
Vor rund zwanzig Jahren veröffentlichte sie die dreibändige Kinderbuchreihe Fanny, der kleine Marienkäfer voller Farben. Parallel dazu entwickelte sich ihre bildhauerische Praxis weiter. Jede ihrer Arbeiten ist in eine Geschichte eingebettet – gespeist aus persönlichen Erfahrungen, Erinnerung und Imagination. Gleichzeitig ist sie überzeugt, dass ein Werk seinen Ursprung überschreiten muss, um Bestand zu haben: Es soll in das Leben der Betrachter eintreten und Raum für individuelle Deutungen eröffnen.
Ein zentrales Element ihrer Arbeit ist die bewusste Inszenierung der Skulpturen, insbesondere durch Fotografie. Unterschiedliche Kontexte erweitern die erzählerische Dimension der Werke und eröffnen neue Bedeutungsebenen. Bürkis Figuren sind stets nackt dargestellt, um narrative Vorgaben zu vermeiden und den Betrachtern größtmögliche Freiheit zur Projektion eigener Emotionen und Geschichten zu lassen.
Erst kürzlich begann sie, ihre zuvor in Ton ausgeführten Figuren in Bronze zu realisieren. Dieser Schritt markiert einen Wendepunkt in ihrer künstlerischen Entwicklung und den Übergang zu einer stärkeren öffentlichen Präsenz.
Caroline Ladisa Bürki is a sculptor and storyteller whose work is deeply influenced by personal experience and the concept of storytelling. As a mother of two children whom she raised largely on her own, she developed a strong sensitivity for imagination, adaptability, and creative communication. Engaging with different ways of learning and living led her to storytelling as a central artistic tool.
Around twenty years ago, she published the three-volume children’s book series Fanny, the Little Ladybug Full of Colors. Alongside this, her sculptural practice continued to evolve. Each of her works is embedded in a narrative drawn from memory, experience, and imagination. At the same time, she believes that an artwork must transcend its creator in order to endure, entering the lives of viewers and allowing space for personal interpretation.
A key aspect of her practice is the deliberate staging of her sculptures, particularly through photography. By placing her works in varying contexts, their narrative potential is expanded and multiple layers of meaning emerge. Her figures are consistently depicted nude in order to avoid imposed narratives and to offer viewers the freedom to project their own emotions and stories onto the work.
Only recently has she begun transforming her clay figures into bronze. This development marks an important turning point in her artistic journey and signals her step toward presenting her work to a wider public.






















