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Grenzen und Brücken im Museum für zeitgenössische Kunst Peking – Pashmin Art Consortia – Teil 2

Grenzen und Brücken im Museum für zeitgenössische Kunst Peking – Pashmin Art Consortia – Teil 2

Eine internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst, organisiert vom Museum of Contemporary Art Beijing und der Pashmin Art Gallery

06.08.2016 – 18.09.2016

Während im sehr alten Leben, nicht in der Gesellschaft, das Land als die Luft betrachtet wurde, die wir atmen, d.h. ohne Grenzen, führte die Schaffung sehr früher Gesellschaften und Clans langsam und allmählich zur Schaffung von Grenzen, wo jeder Clan sein Territorium schützen musste. Auch in modernen Gesellschaften sind Grenzen dazu da, jedes Land vor dem anderen zu schützen. Die Schaffung der Euro-Zone kann jedoch auch als ein neues Phänomen betrachtet werden, bei dem ein einfacher Dialog zwischen den Menschen innerhalb der einzelnen Gebiete möglich und einfach ist. In diesem Sinne sind sogar die Kontinente miteinander verbunden, und die Grenzen werden zu Brücken, auf denen die Menschen und ihre Ideen von einer Seite zur anderen wandern und einander leicht begegnen können.

Diese Ausstellung ist eine solche kulturelle Brücke zwischen europäischen Künstlern und chinesischen Kunstliebhabern. Das ästhetische Schaffen westlicher Künstler wird in zweierlei Hinsicht dekonstruiert. Erstens werden der kreative Ausdruck und der Unterschied eines jeden Künstlers in seiner Sektion sichtbar gemacht. Das heißt, jeder Künstler ist in seinen Techniken und Motiven vom anderen getrennt. Zweitens: Die Betrachter leben und atmen in einem chinesischen Kunstraum mit ihrem eigenen orientalischen Kunstverständnis. So werden die Grenzen des ästhetischen Schaffens in zweifacher Hinsicht dekonstruiert, was wiederum zu einer neuen kreativen Atmosphäre führt.

Die positiven Aspekte dieser Zusammenarbeit sind unvorhersehbar, da das Ausmaß der öffentlichen Beteiligung im Bereich der Kunst und die Tatsache, dass diese Kunst einem extrem unterschiedlichen Geschmack ausgesetzt ist, eine neue soziale Atmosphäre schaffen wird, die wesentlich prägend ist. Die Ausstellung bietet einer nicht-westlichen Gemeinschaft ein Porträt einer westlichen Gemeinschaft, und die Grenze zwischen dem Eigenen und dem Anderen wird weniger klar und endlich. Die individuelle Wahl und Stimme eines jeden Künstlers wird als objektiviertes Porträt seiner oder ihrer Kreativität gespiegelt. In einem romantischen Sinne wird jeder vielseitige Künstler zu einem Schöpfer von individuellem Genie, Vorstellungskraft, Erfindung, Inspiration und Originalität, und als Ganzes fungiert die Ausstellung als kulturelle Brücke zwischen Nationen mit unterschiedlichen Vorstellungen. So wird die Gruppenausstellung zu einem sozialen Phänomen und eröffnet einen neuen Raum für die Wertschätzung zeitgenössischer Kunst.